Naturheilverfahren

Seit den 80er Jahren bin ich in den unterschiedlichsten Naturheilverfahren ausgebildet.
Die klassische Homöopathie darf vom Arzt erst nach einer dreijährigen Ausbildung auf seinem Arztschild erwähnt werden. Ich habe solche Ärzte mit dem Ärzte - Team im Rheinland ausbilden dürfen.
Andere Verfahren der Naturheilkunde (wie die Kräuterheilkunde) wende ich jedoch nur begleitend an, denn die Homöopathie bedarf oft gar nicht der Ergänzung anderer Verfahren.
Meistens auch nicht zur Entgiftung oder dergleichen!

Auch hier gilt NICHT: viel hilft viel.

Wussten Sie, dass 1/4 aller verschreibungspflichtigen Medikamenten auf Pflanzen des Regenwaldes zurück gehen?
Und viele erst durch homöopathisch tätige Ärzte in den medizinischen Alltag gekommen sind?

.Vitalpilzmischungen.
Vorsicht bei Pilzen im Allgemeinen.
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Bereits in den 80er Jahren habe ich mich der chinesischen Medizin befasst. Meine Ausbilder hatten in China und Australien 5 Jahre studiert. Die chinesischen Ärzte des ersten Joint Venture in Deutschland waren 3 Direktoren der Pekinger Universitäts-Krankenhäuser und planten eine Praxis mit mir in Köln (kann ich belegen).
Hierzulande dürfen Ärzte auf ihr Praxis-Schild TCM/Akupunktur schreiben, wenn sie einen Wochenendkurs belegt haben. Ich sah Patienten, die nach einer Akupunktur-Sitzung eine lebenslange schwere Lähmung hatten. Heilpraktiker dürfen ganz ohne Ausbildung behaupten, Akupunktur-Spezialist zu sein.
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Aufgrund der möglichen Überdosierung/Toxizität und Verursachung von Allergien/Empfindlichkeitsreaktionen gerade von Substanzen aus der Natur mit häufigen Dosis-Schwankungen ist ja die Homöopathie erfunden worden und eine ideale Lösung, denn so ist ein völlig anderes Wirkprinzip wieder entdeckt worden.

Der Erfinder der Homöopathie Dr. Hahnemann hat ja gerade deshalb lange experimentiert und stieß dann auf das homöopathische Wirkprinzip (das schon seit den Griechen bekannt war) und auf die Potenzierung, die den Nachteil zu geringer Dosierung (und nicht-vorhanden-Sein der Substanz) mehr als ausgleicht.

Bei zu langer Einnahme löst Baldrian Schlafprobleme aus, unter anderem auch plötzliche Migräneanfälle.
Baldrian bewirkt bei zu hoher Dosierung Nierenprobleme und Bauchschmerzen.

Johanniskraut kann chronische Müdigkeit, Halluzinationen, Psychosen und sogar tödliches Leberversagen verursachen.
Auch vielfältige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen vor, wie auch mit Sonnenlicht.

Echte Süßholzwurzel steigert mitunter den Blutdruck,
Knoblauchpräparate führen häufig zu erhöhter Blutungsneigung.

Diese Liste ist endlos fortzuführen, DAHER:

Homöopathie wurde aus diesen Gründen vor 200 Jahren erfunden und löst das Problem der Giftigkeit !

Homöopathie ist außerdem nicht "heilen mit Pflanzen", sondern mit potenzierten Verdünnungen aller möglichen Stoffe.

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Vor einigen "natürlichen" Heilmethoden wird gewarnt:
Beispiel die Colonhydrotherapie die Keime aus dem Dickdarm in den Dünndarm verschleppt (Uni Köln) und das wichtige Mikrobiom des Dickdarm auswäscht. Der Körper ist kein Stück Wäsche.
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Im November 2010 sollten Naturheilmittel in der EU verboten werden.

Erst eine Petition (über 100.00 Unterschriften in kurzer Zeit) an den Bundestag verhinderte dieses für die BRD noch einmal.

Holger Lüttich schrieb darauf an den Minister: .... Zur Frage der Wirksamkeit und Kosten naturheilkundlicher Verfahren:
"Bei einer sechsjährigen Langzeitstudie an der Uni-Klinik Essen (1992-98) unter Leitung von Prof. Schlebusch erwies sich ein breites Spektrum von Naturheilverfahren als überdurchschnittlich erfolgreich.
Bei 500 chronisch kranken Patienten (Asthma, Allergien, Rheuma und Wirbelsäulen-Problemen, Autoimmun- und Schmerzerkrankungen, chronischer Erschöpfung, Infektanfälligkeit usw.) wurde in durchschnittlich 18 Monaten eine Ausheilungsquote von 65 Prozent erreicht.
Bei den Krankenhauskosten und bei den Arbeitsausfallkosten ergaben sich Einsparungsvolumina von ca. 40 Prozent.
"

Prof. Kaucher vom Institut für angewandte Mathematik der Universität Karlsruhe
errechnete, dass durch bundesweit flächendeckende Anwendung dieses Modells Einsparungen in Höhe von € 100-150 Milliarden. möglich wären. Das entspreche einer Kostensenkung um fast 50 Prozent. Unter anderem SO ließe sich also die Krise im Gesundheitswesen in den Griff bekommen. (Aber bei jeder Krise gibt es ja Profiteure)

Im Jahrzehnt nach dem Jahr 2000 waren schon 90% der Naturheilmittel mit Hilfe bürokratischer Überregulierung (teure Nachzulassungsverfahren) vom Markt verdrängt worden oder direkt verboten worden (Tuberkulinum, Lachesis und andere homöopathische "Kern"-mittel für einige Jahre).

In der Datenbank des US Gesundheitsministerium PubMed befinden sich mittlerweile zehntausende anerkannte Studien über den erfolgreichen Einsatz alternativer Verfahren.
Ich möchte Ihnen eine Reihe von Beispielen aufzählen:
- Holundersaft: der Reichtum an Vitamin C, A, B 1, B 2 und Mineralstoffen lindert und überwindet zügig Erkältungsinfektionen (Univ. Jerusalem)
- Vitamin D: senkt Blutdruckwerte signifikant (Studie mit 12.644 Testpersonen, Univ. Auckland)
- Akupunktur: Bremst Reizdarmsyndrom um ca. 50% (Universität Heidelberg)
- Tai Chi: dreimaliges Training pro Woche verhindert Nervenschäden bei Diabetes (Prof Li, Institut für Physiotherapie / Univ. Baton Rouge)
- Bockshornklee-Zubereitung: Wundheilung bei Abszessen und Furunkeln (Enzyklopädie der Heilpflanzen)
- Schwarzkümmelöl: hemmt Entzündungen, Pilzwachstum und überschießende Immunreaktionen (siehe 150 wiss. Studien in der Medizin. Zentralbibliothek New York)
- Wilder Sellerie: löst Kongestionen der Nebenhöhlen, befreit die Atemwege von Schleim (Univ. of Maryland, National Academy of Science USA, und weitere)
- Wogonin (TCM-Phytopharmaka): schwächt bösartige Tumorzellen ohne gesunde Zellen zu beeinträchtigen (Deutsches Krebsforschungszentrum)
- Süßholz: geeignet bei schmerzhaftem Husten, Hepatitis C, Kaposi-Krebs (Univ. Freiburg, New York Univ. und weitere)
- Vitamin B3: Besser als jeder chemische Blutfettsenker, senkt LDL Cholesterin im 23%, hebt HDL um 33%, senkt Lipoprotein-a um 33%, senkt Trygliceride um 30-50% (MHH-Abteilung Molekulare Hämatopoese, Univ. Cambridge, American Pharmacists Association - und andere)
- Rosenblütensaft: unterstützt die Abheilung von Herpesbläschen
- Yoga: wirkt signifikant bei Schlafstörungen (71%), Rückenschmerzen (85%), Kopfschmerzen (60%) usw. (Humbold Universität, Berlin)
- Fenchel: beruhigt nervösen Reizmagen (Univ. Würzburg)
- Asa foetida: sehr wirksam als Paste bei gereizter Harnblase, Viren-Infektionen, Magen-Darm-Beschwerden (Rajastan Ayurved University, ITM Portland und weitere)
- Kurkuma: (äußerlich als Einreibung) bei Prellungen, schmerzstillend, Krebshemmung, wirksam gegen Beschwerden des Verdauungstraktes (University of Texas, Aga Khan University Medical College, Granada Univ.)
- Drei Akupressurpunkte: Druckpunktbehandlung lindert sofort Nasennebenhöhlenbeschwerden
- Desoxicholsäure: lindert sofort Mittelohrentzündungen (Karls-Univ. Prag)
- Qi Gong Übung: wirkt unmittelbar als Einschlafhilfe
- Akupunktur: Asthmatiker hatten mit 82% erheblich weniger Beschwerden (Charite Studie).