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Niccolo Paganini, Komponist, gilt bis heute als der größte Geiger aller Zeiten.

Er kam zu Hahnemann und seiner Frau Melanie nach Paris. Durch vorangegangene Behandlungen war er mit Quecksilber vergiftet.

Dem Inbegriff des romantischen Künstlertypus, den Paganini verkörperte, schrieben die Menschen damals teuflische Fähigkeiten zu. Nicht selten fallen anläßlich seiner Geigen-Konzerte mehrere Frauen in Ohnmacht.

In der Pariser Praxis versuchen Hahnemann und Melanie 6 Wochen lang die Vergiftungssymptome zu bessern, doch als er Liebesbriefe an Melanie schreibt wird er der Praxis verwiesen (Handley 1990). Der eitle P. hat ständig irgendwelche Weibergeschichten - er läßt nichts aus, auch keine Minderjährigen - lacht oft und gerne, dabei fallen aber seine Zahnlücken auf, die seinen vielfachen Syphilisbehandlungen mit Quecksilber zuzuschreiben sind.
Ständig nahm er Abführmittel ein.

Mit seinen tief liegende Augen hinter dicken blauen Augengläsern (gegen ein Augenleiden, auch vom Quecksilber), seinen immer ungekämmten langen schwarzen Haaren sieht er wirklich etwas gespenstisch aus. Der "Teufelsgeiger" hatte immer etwas Gruseliges an sich: spindeldürr, große spitze Nase in der Form eines Schnabels, ein Gesicht wie ein Raubvogel, bleich, später völlig zahnlos.
"Von erschreckend dürrer Gestalt, schritt er nachdem er sein Publikum meist über Gebühr lange hatte warten lassen, langsam, schleppend vor die Rampe, ...." (Kerner)
Balsac erinnerte sich: " ... als er die Bühne betrat ... die ganze Bühne war schwarz ausgeschlagen, ... gellte ein entsetzter Schrei durch das Opernhaus: Eine Dame glaubte, den Satan zu sehen und fiel in Ohnmacht, ... er war von dämonischer Häßlichkeit, ... Männer und Frauen gerieten in Hysterie, wenn gegen Ende ganz zufällig drei Saiten rissen und der Teufelsgeiger auf der einzigen verbliebenen weiterspielte, bis sich etliche Damen die Kleider aufrissen" und
Frans Liszt schrieb: "jene vierte Saite, der er so zauberische Weisen entlockte, entstammte, so munkelte man, dem Darm eines Weibes, das er eigenhändig erwürgt habe".
1824 ist er mit der Sängerin Antonia zusammen, diese neigt zu ungeheuerlichen Tobsuchtsanfällen in denen sie alles zerschmeißt und mit der freien Hand auch Unbeteiligte ohrfeigt.
P. erträgt alles stoisch, denn er liebt den gemeinsamen Sohn Achille, dessen Sorgerecht er ihr nach vier Jahren abkauft (E. Neill).

Selbst im Hochsommer reiste er in dicke Pelze gehüllt mit seinem Sohn von Konzert zu Konzert, stieg in seinem Geiz in billigsten Gasthöfen ab, seine horrenden Gagen verspielte er teilweise im Glücksspiel, sogar seine gute Amati.
Hahnemann berücksichtigte das gesamte Erscheinungsbild Paganinis: In seinem Geiz führte er hartnäckige Preisverhandlungen und kaufte gebrauchte Kleider, die er immer wieder flicken ließ, "ein alter Anzug ist wie ein alter Freund".

Mit 4 Jahren litt Paganini an den Komplikationen von Masern, einer Gehirnentzündung, lag zwei Tage lang wie tot und war bereits in ein Leichentuch gewickelt.
In Melanies Handschrift können wir lesen: "mit 14 Jahren hustet er oft, dann 4 Blutegel an den After, das nahm ihm den Husten für einen Monat, ....".

Er litt an "teuflischen Kopfschmerzen" und Priapismus: durch den Anblick einer Frau hielt eine Erektion den ganzen Tag an (F. Sohn).

Später ließ sich der schwer von Therapievergiftungen betroffene P. von Dr. Loveday und vom mit Hahnemann befreundeten Dr. Croserio homöopathisch behandeln.
Als er seine Hand Dr. Marteccini zeigte, konnte er erstaunlicherweise seine Gelenke seitlich bewegen und den Daumen so weit zurückbiegen, das er den kleinen Finger berührte.

Heute repertorisiert kommt man auf das schwarze Bilsenkraut, die Teufelswurz: wilder eigenartiger Gesichtsausdruck, Erotomanie, Nymphomanie, blass, etc. ...
Vom Wahrsagemittel der alten Griechen (eine der Orakelpflanzen in Delphi) behauptete der als Zauberer angesehene Bischof Albertus Magnus es sei bei Dämonenbeschwörung nützlich gewesen (L. Lewin, Phantastika). Wird es heute noch als Wahrheitsserum oder für Gehirnwäschen missbraucht?

Schenk: "schwarzes Bilsenkraut mit seinem ekelhaften Geruch wächst auf Müllkippen und wo immer der Boden mit menschlichem Abfall bedeckt ist, auf dem Friedhof oder auf Abfall, der um menschliche Wohnsitze verteilt ist und scheint das ganze Gift seines Lebensraums aufzusaugen ...." .

In KZ´s "dopten" sich Roma und Sinti mit selbstangepflanzter Teufelswurz. Waren die Gefangenen in so einem Zustand wussten ihre Wärter durften sie nicht in die Baracke gehen - sie wären buchstäblich zerfetzt worden .....

Seitdem Odysseus Mannen damit "zu Schweinen gemacht wurden" ("hyos" = Schwein), hilft die "Schweinebohne" manchmal "schweinischen" Menschen bei einem fiesem Ekzem im Genital (wie ich es selber bei der Behandlung eines meiner Patienten erleben durfte), ein Patient, der sich "wie ein Schwein" verhält, wenn man seiner Umgebung glauben soll.
Oder Patienten, wo der eine oder andere Patient darunter gelitten hat, dass die Nazis "wie Schweine in ihrem Land" herrschten (K.J. Müller) oder welche die gerne "die Sau rauslassen" (W. Gawlik).

Vielleicht stammt der Name Schweinsbohne auch daher, das sich Schweine schon mal damit vergifteten - es schmeckte ihnen wohl zu gut.

Die Stadt Pilsen und die Biersorte Pils haben ihre Namen vom Bilsenkraut, das vor dem Reinheitsgesetzt (1516) ins Bier gemischt wurde und den Rausch "verfeinerte". Martin Luther schimpfte wegen der Wirkungen auf die Menschen seiner Zeit gegen dieses Bier.
Als Aphrodisiakum wurde es beispielweise in mittelalterlichen Badehäusern ins Feuer geworden (F. Vermeulen), so dass "Szenen fröhlicher Enthemmung entstanden".

Die Kirche verbannte es als Satanskraut, es wurde dann nur noch als Teil der Hexensalbe (Flugrausch) auf die Hexenflugbesen geschmiert, womit die Frauen es sich besser ins Genital reiben konnten - wir "wissen" Hexen reiten ja auf ihrem Besen. Die Begriffsbildung "Hexe" oder "Hecke" stammt von Frauen, die sich über die die Siedlung schützenden Hecken wagten, was ihnen verboten war.

Die lutherische Kirche verbot den Gebrauch zur Schmerzstillung während der Entbindung.

Verbote der Lust führen bis heute zu Ersatzbefriedigungen (Masturbation, Prostitution, Exibitionismus), zu Essstörungen, Selbststimulation, Drogen, Alkohol, ...
Auch Astronauten verwenden einen Teil des Bilsenkrauts, Scopolamin, welches gegen den Schwindel bei Reisekrankheit hilft.

Zurück zu Paganini:
Ein christliches Begräbnis wurde Paganini versagt, er wurde 8 mal umgebettet, ....

Seine ganze bedauernswerte Gestalt war zum großen Teil der damals üblichen grotesken Gabe großer Giftdosen wie etwa Quecksilber zu verdanken.
Es gab berühmte Schulmediziner, die öffentlich dafür plädiertem jedem Patienten Quecksilber zur inneren Reinigung zu verschreiben, das (toxische) Weinstein zur Reinigung über das Erbrechen ("Brechweinstein") und auf jeden Fall einen Aderlass, wenn nicht mehrere, etc ....


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845