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Seit 1988: erstes homöopathisches Expertensystems (Software) in Zusammenarbeit mit George Vithoulkas (Griechenland):
» www.radar-deutschland.de benennt 2011 international 900 Ärzte als verlässliche Quellen (1,8 Millionen Autorenangaben) oder

» www.sesam-homoeopathie.com zählt 2,3 Millionen Arzneimittelnennungen in 240.000 (Symptom-) Rubriken.

2001 Encylopaedia Homoeopathica mit mehreren hundert Tausend Seiten Materia medica (Arzneimittelwissen) in einer digitalen und integrierten mehrsprachigen Bibliothek;

ECCH: standardisierte Fortbildung für Ärzte als dreijährige Ausbildung mit europäischem Examen und Diplom: "Basic Teaching Standards".

2009: jährlich werden in der Europäischen Union homöopathische Arzneimittel im Wert von über 1 Milliarde Euro verkauft.

Das Europäische Parlament hat beschlossen, die Homöopathie-Forschung im Bereich der Veterinärmedizin mit rund zwei Millionen Euro zu fördern. In der Praxis gibt es bereits viel versprechende Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Homöopathika bei Nutztieren, dies soll nun mit Hilfe von Studien untermauert werden:
9 mal weniger Euterentzündungen durch Homöopathie statt Antibiotika bzw. Einsparung von Antibiotika um 75 % (Kanton Aargau, Forschungsinstitut, laufende EU-Studie)

2016 sollte es verboten werden Tiere homöopatisch zu behandeln - schließlich sind die beiden gesundheitspolitschen Sprecher der beiden großen Volkspartien dafür die Homöopathie generell zu verbieten, sind aber damit immer wieder an Petitionen gescheitert. So aus dieses mal: über 60.000 Unterschriften kamen in kurzer Zeit zu stande als Anfang 2016 die Tierhomöopathie verboten werden sollte. Und das obwohl es immer komplizierter wird online bei einer Petition zu zeichnen.



» Deutschland
Österreich: In der Donaumonarchie wurde die Ausübung der Homöopathie durch von Metternich für 18 Jahre verboten.

Danach kam es zu einer raschen Ausbreitung durch Militärärzte.

Die Erfolge während der Choleraepidemien - noch während der Zeit des Verbots der Homöopathie - wurden vom Priester Veith von der Kanzel des Wiener Stephansdoms gepriesen.
Auch aus Österreich gibt es beeindruckende Erfolgsstatistiken der homöopathischen im Vergleich mit anderen Krankenhäuser während der Choleraepidemien. ---

Hartung heilte den Feldmarschall Radetzky von einer weit fortgeschrittenen Tumorerkrankung - der heute noch gerne als Übungsfall in der Ärzteausbildung genommen wird.
Der "Verein Ärzte Österreichs für physiologische Arzneiprüfungen" zweifelt die Qualität Hahnemannscher Prüfungen an und wiederholt diese in Nachprüfungen, muss jedoch deren Güte erkennen und arbeitet seither, von allen Zweifeln bekehrt, weiter im Dienst der Homöopathie und der Materia Medica.
1985 gelang es Dr. Mathias Dorcsi nach Überwindung vieler Schwierigkeiten an der medizinischen Fakultät der Uni Wien einen Lehrauftrag für Homöopathie zu etablieren.
Ab 1990 hielt Dr. Peter König die Vorlesungen: http://www.audesapere.com/ (zahlreiche CD s bilden die Materia Medica Vorlesung ab)

Nach dem politischen "Kahlschlag " 2001 (und Neid auf die vollen Hörsaalbänke?) durften die Vorlesungen nicht mehr angeboten werden - trotz zahlreicher Proteste.

Nachfolger ist Prof. Frass - Intensivmediziner und Vorstand der ÄKH - www.aekh.at ; » siehe auch meine Buchempfehlung: Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin. Zahlreiche Ärzte der Unikliniken haben in diesem Fachbuch Fälle veröffentlicht, wo die Schulmedizin am Ende war und die Homöopathie klare Erfolge zeigte.

Seit 2005 gibt es das Wahlfach Homöopathie als Teil des Medizinerstudiums, mit Prüfung, Abschluss und Zeugnis (www.sih.at -> Ausbildung)

2015: Eine Repräsentative Umfrage/ Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt es:
Die Homöopathie ist auch in Österreich sehr beliebt, denn mehr als die Hälfte aller Österreicher nutzte im Jahr 2014 homöopathische Arzneimittel.
59 Prozent der Befragten gaben an, dass sie großes Vertrauen in die Homöopathie setzen, 71 Prozent sind der Meinung, dass homöopathische Arzneimittel gut wirksam sind.
GfK Austria: Homöopathie in Österreich, 2015, Grundgesamtheit 2.000 Personen ab 15 Jahren, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung;

Professor Dr. Michael Frass, Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin in Wien, sagte bei der Vorstellung der Umfrage:
„Die gute Wirksamkeit der Homöopathie ist subjektiv wahrnehmbar und auch in großen systematischen Reviews und Metaanalysen bewiesen.” Vielen Skeptikern, die die Homöopathie ungeachtet der guten Datenlage weiterhin diskreditieren, fehle es laut Prof. Frass „an einer naturwissenschaftlichen und/oder medizinischen Ausbildung und ausreichendem Wissen zur Homöopathie”.
Sein Fazit: „Ideologische Herangehensweisen sind bei der Bewertung einer medizinischen Methode wenig hilfreich.
Zahlreiche große Untersuchungen mit Tausenden Patienten belegen den Nutzen der Homöopathie.
Um ihre Wirksamkeit für sich selbst beurteilen zu können, ist es am besten, sie persönlich auszuprobieren.”

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1822 ist in Ungarn der Arzt von Bakody der erste. 1840 gab es 10 Homöopathen in Budapest. Nach der Gründung von 2 Krankenhäusern erhielten von Bakody und F.Hausmann gegen den Willen der medizinischen Fakultät eine Professur für Hom. einschließlich klinischer Abteilungen für die sich 1904 "kein Nachfolger" fand. Von 1949 bis 1990 war die Hom. verboten. 1995 gab es wieder 150 Homöopathen, die eine dreijährige Ausbildung absolviert hatten.
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Schweiz: Mit 67 % Abstimmungergebnis kam die Komplementärmedizin 2009 in die Verfassung.
Homöopathie und andere komplementärmedizinische Methoden sollen nun 2016 Regelleistung der schweizerischen Krankenversicherung, also Kassenmedizin, werden.
Seit 2015 ist der Beruf "Homöopath" eidgenössisch (in der Schweiz) anerkannt.

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Frankreich: Ein Medizinstudent wurde aus der Fakultät ausgeschlossen, nur weil er Interesse an der Homöopathie geäußert hatte.
Tessier, ein angesehener schulmedizinischer Arzt, ließ untersuchen wie die Homöopathie bei einer Lungenentzündung wirkte und ließ die Ergebnisse von zwei konservativen Ärzten überprüfen. Er rechnete mit einer Sterberate von 33 %. Zu seiner Überraschung war diese jedoch nur 7,5 % (Dean 2004). Gegen die Veröffentlichung regte sich massiver Widerstand, kein Journal wollte seine Arbeit veröffentlichen. Als er es in einem homöopathischen Journal drucken ließ wurde er für dieses "Verbrechen" aus der Ärzteschaft ausgeschlossen.
1965 wurde die Homöopathie in Frankreich anerkannt. Mit ihrem homöopathischen Mannschaftsarzt wurde Frankreich Weltmeister.
Ein Drittel der Hausärzte arbeiten homöopathisch, es gibt eine staatlichen Anerkennung der Methode.

Italien: Der böhmische Arzt Necher brachte die H. nach Neapel, in der Folge führte der Leibarzt des Königs von Sizilien sie an Militärhospitalen ein und während der Choleraepidemien belegte Rubini, Leiter des Armenhospitals der Stadt, die Erfolge mit Statistiken. Francois Benoit Mure behandelte in Genua eine Cholera-Epidemie mit solchem Erfolg, dass sich die Obrigkeit unter dem Einfluss der Ärzteschaft veranlasst sah, sein Wirken zu verbieten. Darauf zog eine Menschenmenge vor das Rathaus von Genua und rief "Homöopathie oder Tod." Die Regierung musste die Nachbarstadt Turin um Militärhilfe bitten, um dem Aufstand Herr zu werden.Der Herzog v. Bourbon führte die Homöopathie in der Toscana ein, nachdem er von Necher geheilt worden war. --- Aus politischen Gründen wurde sie danach als aristokratisch - bourbonische oder habsburgische Medizin diskreditiert und erlitt einen Rückschlag, denn nach dem Ende der Besetzung Norditaliens durch die Ostereicher wurde die Homöopathie mit der Begründung sie sei nur von den habsburgisch Militärärzten eingesetzt worden gesetzlich marginalisiert, zudem wurde ja schon die naturwissenschaftliche - bakteriologische Medizin populärer.

Großbritannien:
Seit 1950 gehört die Homöopathie zum staatlichen Gesundheitssystem. Seither wird immer mit großen Budgets (im dreistelligen Millionen Bereich !) des Pharma - Zentralverbandes versucht homöopathische Abteilungen zu schließen, etc. Mitglieder der königlichen Familie treten öffentlich für die Homöopathie ein.
Wie kam die Homöopathie nach England? Der Leibarzt des Herzogs von Sachsen-Coburg, der Schotte Quin studierte 2 Jahre bei Hahnemann, führte 1827 die Homöopathie in Großbritannien und dann in Frankreich noch vor Hahnemann ein, gründete den entsprechenden britischen Ärzteberufsverband und eröffnete 1849 das London Homoeopathic Hospital.
Er distanzierte sich aber von der schon früh entstehenden Laienbewegung, die vom Arzt Paul Curie angeführt wurde (dem Großvater des Physikers).
Als Sir Hall von der zuständigen Regierungsbehörde alle Krankenhäuser Londons bat ihre Unterlagen zur Bekämpfung der Cholera Inspektoren offenzulegen, ergab sich eine Sterblichkeit von 52 %, bei dem einen homöopathischen Hospital eine 16,4 %. Das wurde nicht veröffentlicht. Nach einer Begründung dafür gefragt erklärte das Gremium Sir Hall:
"Eine Einbeziehung der Ergebnisse der Homöopathie hätte ihr eine ungerechtfertigte Anerkennung zukommen lassen, die der Wahrheit und dem Fortschritt feindselig gegenüberstünde" (Nichols 1988).

1858 wollte die schulmedizische Ärzteschaft die Homöopathie ganz verbieten lassen. Das Gesetz wurde wegen der Erfolge der Homöopathie bei verschiedenen Cholera-Epidemien nicht verabschiedet. (ähnlich wie 2010-11!)

Als die zunehmende Verbreitung der Homöopathie zu einer größeren Konkurrenz für die Schulmedizin wurde, reagierte der Berufsverband der Ärzte mit einem Ausschluss entsprechender Ärzte und dem Verbot beruflicher Gespräche mit ihnen. Die internen Regeln der Ärztschaft untersagten das Anwenden der Homöopathie und die Rücksprache mit einem Homöopathen grundsätzlich. Medizinstudenten mussten unterschreiben, das sie niemals Homöopath werden (wie in Slowenien in unsere Zeit). Wer diese Erklärung nicht unterzeichnete, galt bei Prüfungen als durchgefallen (Baumann 1857).

Sogar als Major Morgen, Schatzmeister des London Homeopathic Hospitals 5000 Pfund anbot (heutiger Wert: 2 Millionen Dollar) damit ein Krankenhaus eine homöopathische Abteilung eröffnet, schlugen alle aus Angst keine Zuweisungen von konservativen Ärzte mehr zu erhalten dieses Angebot aus.

Homöopathen wurden sogar des Totschlags angeklagt, wenn ihnen Patienten verstarben oder man unterstellte ihnen vor Gericht Behandlungsfehler, weil sie nicht zur Ader gelassen hatten oder keine starken Abführ- oder Brechmittel verordnet hatten.

Dennoch stieg die Zahl der homöopathischen Krankenhäuser bis 1867 an.
Die statisch belegten Erfolge auch dieser Krankenhäuser würden sogar heute noch eine Überlegenheit zum Beispiel über die schulmedizische Psychiatrie zeigen (im Vergleich nur die Hälfte der Suizid- oder Rückfallquote).

Dann begann im 20. Jahrhundert leider ein Anbiedern an die übrige Medizin.

Als diese ohne Ergebnis für die Homöopathie blieb, besannen sich Ärzte in Großbritannnien, wie die Margery Tyler, J. Weir, R.G.Miller und J.H. Clarke, alle mit Examen in Chicago, wieder auf die Grundlagen und die Verwendung von Hochpotenzen.

Seit einem Gesetz von 1950 ist in Großbritanien die ärztliche Homöopathie ein Bestandteil des Gesundheitssystems und das Diplom staatlich anerkannt, sogar Laien sind entsprechend qualifiziert und anerkannt.

1978 gründeten Laienpraktiker das London College of Homoeopathy und erhielten die homöopathische Bewegung am Leben.
Einige von ihnen hatte Otto Leeser (Direktor des Robert Bosch Krankenhauses, vor den Nazis geflohen) ausgebildet.
J.H. Clarke unterrichtete auch Laienpraktiker, einer seiner Schüler war der Inder Puddelphatt, der u.a. Vithoulkas ausbildete.

Die berühmtesten Krankenhäuser in Europa sind das Glasgow Homoeopathic Hospital, das Royal London Homoeopathic Hospital in England und das Hôpital Saint-Jacques in Paris.

Trotz einer Kampagne des Zentralverbandes der Pharmaindustrie gegen die Homöopathie - die
offiziell bekannten Daten sprechen von vielen Millionen englischer Pfund, die an die Presse, an Blogger, hilfreiche Wissenschaftler und andere gezahlt wurden - läßt die zuständige Staatssekretärin die Homöopathie im staatlichen Gesundheitswesen bestehen.
Vor der Kamera befragt hält sie sich bedeckt und sagt nur: "eine (positive) Äußerung zur Homöopathie ist karrierefeindlich"

Polen: im von Rußland besetzten Teil eröffnete der Leibarzt des Großfürsten Biegel eine homöopathische Praxis in Warschau, die Zahl der Ärzte wuchs gleich stark, wie die Zahl der kundigen Laien an.
Während der Krisenzeit in und zwischen den Weltkriegen musste eine polnische homöopathische Gesellschaft erneut gegründet und in der internationalen Liga registriert werden.
Durch eine Verordnung von 1932 durften Nicht-Ärzte eine Praxis nicht mehr führen.
Seit 1994 werden die Ärzteausbildungen auch von Pharmazeuten der niedersächsischen Akademie und von Boiron durchgeführt.
In anderen Ländern, wie Albanien, Georgien, etc werden Kurse eher über Institute wie das in Detmold und Celle sowie privat durchgeführt.

Die Anerkennung der Zusatzbezeichnung und Ausbildung "Homöopathie" wird weiterhin von der Ärztekammer Polens verweigert und Ärzte werden immer wieder behindert und bedroht.

Dr. Baranowski, früherer Präsident des homöopathischen Ärzte - und Apothekerverbandes wurde zum Beispiel beschuldigt die Homöopathie unerlaubt angewandt zu haben und die "Ausübung der Homöopathie sei unethisch"!
Im Jahre 2011 dauert das Verfahren von 2006 noch immer an.

Der Präsident der Ärztekammer: "Ärzte sind verpflichtet solche "Tendenzen in der Medizin (gemeint ist die Homöopathie) zu bekämpfen".
Auch in Polen versucht eine kleine Gruppe anti-homöopathische Stimmung zu machen, die Medien aufzuhetzen, Patienten zu verunsichern.
Hochpotenzen sind richtigerweise nur auf Rezept erhältlich.

In Rußland / dem Ostblock praktizierte der Hahnemann-Schüler Adam 1823 als erster.
Behandlungserfolge bei Choleraepidemien wurden behördlich anerkannt.

Durch die Leibärzte der Familie des Zaren ergab sich eine Patronage bis zur Revolution.
Obwohl die Homöopathie in staatlichen Einrichtungen (für die Armen) seit 1833 verboten war, war sie in privaten Praxen erlaubt.
Der Chefarzt des Gardekorps, Professoren und viele Leibärzte waren deutsche Homöopathen.

Im Klerus praktizierten tausende von Geistlichen die Homöopathie oder sie waren in homöopathischen Gesellschaften Alliierte.

Trotz der Unterstützung durch hohe Beamte und Intellektuelle wurde die Homöopathie eher von Laien praktiziert: Lehrer und Landbesitzer, wie von Semen Korsakov, Erfinder der Einglasmethode des Potenzierens.

In der Sowjetunion blieben nur zwei homöopathische Kliniken (natürlich in Moskau in Sankt Petersburg/Leningrad) und einige Apotheken erhalten, da die Homöopathie als bloße Psychotherapie denunziert wurde.
DDR: 1961 (Mauerbau) waren nur noch 60 korrespondierenden Ärzte bekannt.

Im Ostblock mit seinem "materialistischen Weltbild", zitiert nach einer Ausstellung zum Gesundheitswesen in der DDR, musste weitgehend illegal praktiziert werden, so ist mir aus der Endphase der DDR nur der eine oder andere illegal zuhause praktizierende Arzt bekannt.

Inzwischen nach der Wende gibt es in Rußland wieder 400 Ärzte, ein homöopathisches Krankenhaus und Ambulanzen, sowie Gesellschaften.

In einigen Ländern wie z. B. Russland, gibt es heute erneut homöopathische Konsultationen im Krankenhausbereich.
In Russland schicken die Polykliniken, in denen Homöopathen praktizieren, die Patienten bei Bedarf zu Konsultationen in die Krankenhäuser.
So können die Patienten während ihres Krankenhausaufenthalts von ihrem Homöopathen weiterbehandelt werden.

Darüber hinaus gibt es spezialisierte Zentren oder Kliniken (Gemeinschaftspraxen), in denen die Patienten homöopathisch behandelt werden können.

Das homöopathische Zentrum von Moskau, das 120 Homöopathen beschäftigt, hat im Jahr 2000 sein 90-jähriges Bestehen gefeiert.

Rumänien
: der Hahnemann-Schüler Honigberger praktizierte ab 1834 in den rumänischen Fürstentümern Siebenbürgen, Moldau und Walachei bis er
wegen seinem fehlenden Studienabschluss in den Orient weiter zog.
Als während eines Staatsbesuchs (80er Jahre etwa) die Ärztin Veronica Carstens für die Homöopathie eintrat hatte das zur Folge, dass 300 Ärzte für die Homöopathie ausgebildet wurden.
Homöopathie eintrat hatte das zur Folge, dass 300 Ärzte ausgebildet wurden.

In Bulgarien finden Zweijahreskurse statt.

Slowenien: nach der Unabhängigkeit von Jugoslawien waren in diesem kleinen Land in den ersten 6 Jahren bereits wieder sehr viele Ärzte in entsprechenden Ausbildungsgängen und 51 Ärzte in einer Gesellschaft organisiert.
Nach dem Wahlsieg extremer Parteien wurden in diesem EU-Land homöopathisch praktizierende Ärzte vor die Wahl gestellt entweder zu unterschreiben, dass sie darauf verzichten "alternative medizinische Methoden einschließlich der Homöopathie" anzuwenden oder mit dem Entzug der Registrierung/Approbation zu rechnen.
So ist es bis heute (Stand Jahr 2010) !
Es ist illegal als Arzt Homöopathie anzuwenden, obwohl sie billiger und gefahrloser als andere Methoden ist.
Junge Ärzte, die sich neu registrieren lassen möchten wird bei fehlender Unterschrift die Registrierung erst gar nicht erteilt.
Die Folge ist natürlich, dass bei dem hohen Ansehen in der Bevölkerung und dem tatsächlichen Bedarf auch hier ein Wildwuchs so genannter "Praktiker", Laien, ohne jeden Ausbildungsnachweis entstanden ist.
Dummheit paart sich mit Nichtwissen, Angstmache, Wissenschaftsgläubigkeit, staatlicher Regulierungswut und ganz besonders gut verschleierter korrupter Einflussnahme auf den marktwirtschaftlichen Wettbewerb im Gesundheitssektor, einer der profitabelsten Wirtschaftssektoren überhaupt bleibt.

In Tschechien
ist die 1990 gegründete homöopathische Gesellschaft 800 Mitglieder stark.

Spanien: 1878 Gründung des Krankenhauses San Jose in Madrid durch den Leibarzt der Königin Isabella II. Während des Franco-Regimes verließen etliche Homöopathen das Land. Seit 1994 kann an der Universität Valladolid mit einem Praxisteil am Royal Homoeopathic Hospital London der Titel Universitätsspezialist für Homöopathie erworben werden. Etwa 6000 Ärzte haben eine Ausbildung bei den Arzneimittelfirmen Boiron und DHU durchlaufen und an verschiedenen Universitäten finden Fortbildungen statt.

In Portugal wird seit 1987 die dreijährige Ausbildung durch den Apothekerverband organisiert.

In den Niederlanden wurde Varlez Leibarzt des niederländischen Königs Wilhelm I. Auf Initiative der bis 1857 gegründeten Laienorganisation ließen sich u.a. Berliner Ärzte nieder. Seit 1982 ist eine Stiftung für die Ausbildung zuständig und es gibt inzwischen 450 homöopathische Ärzte. Daneben gibt es 13.000 organisierte Laien und an die 1000 Nicht-ärztliche Homöopathen mit Ausbildungsprogrammen.

Belgien: 1825 bestellte der König L. v. Sachsen-Coburg den Homöopathen Quin zu seinem Leibarzt; 1832 wurde die erste homöopathische Apotheke gegründet. Trotz des zunehmenden Widerstands der königlichen Akademie der Medizin stieg zuerst die Zahl der homöopathischen Ärzte an, um auch hier nach dem Beginn des "Siegeszuges" der Naturwissenschaften im Vorfeld des ersten Weltkriegs erst wieder in den Siebziger Jahren einige Prozent der Ärzteschaft zu stellen. Bei Alfons Geukens haben auch einige der Ärzte aus dem Kölner Raum eine längere praktische Ausbildung absolviert.

Schweden: Als erster hielt Prof. der Medizin Wahlenberg Vorlesungen über Homöopathie. Lange Zeit drohte den homöopathischen Ärzten der Entzug der Approbation. Inzwischen gibt es einen universitären Grundlagenkurs über vier Jahre an der Universität von Uppsala und auch hier einige private Schulen. 2010 dürfen homöopathische Mittel noch immer nicht verschrieben werden. 2011 wurde ein Arzt mit Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt, weil er seinem Patienten ein homöopathisches Mittel gegeben hatte. Die Abgabe homöopathischer Arzneimittel ist auch Apothekern verboten. Ende 2011 wurde die Verurteilung durch das oberste Gericht wieder aufgehoben.

Dänemark: ab 1821 praktizierte als erster in Skandinavien H.C. Lund - ohne medizinische Abschlussprüfung. Nachdem das sehr hohe Strafmaß für "Quacksalberei" herabgesetzt wurde, konnte eine homöopathische Gesellschaft gegründet werden und ein spendenfinanziertes Krankenhaus ermöglicht werden. Aufgrund der strikten "naturwissenschaftlichen" Ausrichtung in der Medizin Dänemarks ist die Homöopathie bis heute eine Laienbewegung. Daher gibt es erst seit 1990 Schulungen für Ärzte.

Norwegen: Ärzte und Laienpraktiker können einen Fünfjahreskursus zusammen besuchen, was mehrere hundert Nicht-Ärzte getan haben, jedoch erst 10 Ärzte.

Finnland: Trotz großen Interesses der Patienten konnte sich auch hier die Homöopathie nicht gegen die Universitätsmedizin durchsetzen. Ärzte nehmen an den von Nicht-Ärzten angebotenen Ausbildungen leider nicht teil. Auch diese Organisationen sind im europäischen Dachverband ECCH aller Homöopathen ohne Standesgrenzen organisiert.

In Griechenland begann die Homöopathie 1967 mit der Gründung der Athener Schule durch Vithoulkas und Bacha. Georgos Vithoulkas arbeitete als Bauingenieur in Südafrika, wo er mit der Homöopathie in Berührung kam.
Sich der Homöopathie ganz widmend ging er dann 1963 -1967 nach Indien, in das Land mit der größten homöopathischen Tradition, um seine Kenntnis zu vertiefen.
Als er 1967 nach Athen zurück kehrte, gelang es ihm in kurzer Zeit, die Homöopathie als Heilkunst zu etablieren und eine Klinik für Homöopathie zu gründen. Schüler waren R. Morrison, A. Geukens, B. Spring, W. Springer, F.Debats.
1995 wurde auf der Insel Alónnisos die Internationale Akademie gegründet.
Schulmedizinische Ärzte in Deutschland bezeichnen Vithoulkas, ehem. Präsidenten der Weltorganisation der Homöopathen und Träger des alternativen Nobelpreises, gerne als "Nicht-Arzt", da er in Indien studiert hat.
Wenn unsere deutschen schulmedizinischen Kollegen ihn somit gerne verunglimpfen, sollten sie wissen, dass Vithoulkas Vater schon in der Nazizeit unter unseren Landsleuten gelitten hat, denn sein Vater belieferte als Möbelbauer den Königshof, wurde deshalb als "Königstreuer" am Beginn der deutschen Besetzung des Landes umgebracht.
Die nun folgende Zeit war für den heranwachsenden Vithoulkas, wie viele Griechen, eine Zeit des Hungers.
Das Rückenleiden, was er in der Folge eines Sturzes behielt, war der Auslöser für das Studium der Homöopathie.
Wie so viele Lehrer, ist er durch Selbsterfahrung überzeugt worden.
Er konnte sich allerdings nur ein Studium in Indien leisten und finanzierte sich dieses durch seine Arbeit als Ingenieur in Südafrika.

Seine Werke sind in 20 Sprachen übersetzt.
Vithoulkas: "Gesundheit ist Freiheit von Beschränkungen in der physischen Ebene (Bsp. Schmerz), emotionalen (Bsp. Leidenschaft), mentalen Sphäre (Bsp. Selbstsucht)".


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845