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meine Fortbildungen

Dr. Walter Dreisch, Internist, Köln:
"Besuche von Pharmavertretern gibt es bei mir nicht", und

"in Deutschland ist eine systematische Korrumpierung im Arztwesen besonders stark ausgeprägt. Wir Kölner Ärzte haben die übergroße Menge an "Fachzeitschriften" und anderen "wissenschaftlichen" Informationen, die ohne dass sie bestellt worden sind von der Pharmaindustrie auf unseren Schreibtischen und in unseren Arztpraxen landet von einem wissenschaftlichen Institut untersuchen lassen: Nur 5 % der Artikel genügen den Standards der Wissenschaft"
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Pharmareferent/innen werben in Praxen für ihre Produkte, bezahlen Essen auf Fortbildungen von Ärzten und Ärztinnen, laden zu Vorträgen in große Hotels ein oder bezahlen Reisen in Urlaubsdomizile oder eine neue schicke Praxiseinrichtung oder auch nur eine neue Landkarte der angeblichen Verbreitung von Zecken/Borreliose/FSME.

Dem entgegenzuwirken, haben Ärztinnen und Ärzte aus Praxen und Krankenhäusern sowie Mediziner/innen der Nichtregierungsorganisationen Transparency International Deutschland (Berlin) und BUKO-Pharmakampagne (Bielefeld) die
Initiative MEZIS "Mein Essen zahl ich selbst" -
als Initiative unbestechlicher und unabhängiger Ärzte ins Leben gerufen: » www.mezis.de .

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2005 wurde jedem Amerikaner, egal ob Mann, Frau oder Kind, im Durchschnitt 12,3 Medikamente verordnet. 1994 waren es noch 7,9. (Kaiser Family Foundation 2006).
Bei der Lebenserwartung liegen die Amerikaner mit Zypern kurz vor Albanien und bei der Kindersterblichkeit hinter Griechenland und kurz vor Polen (InfoPlease 2007).

Die Etats der Pharmakonzerne für Marketing (Werbeetats) sind dreimal so hoch wie die für Forschung. So können Medien und Politiker, sowie Ärzte optimal gesteuert werden.
Wettbewerber wurden von dem System schon immer massiv bekämpft - siehe » Geschichte der Homöopathie.

Der Weltvizepräsident für Genforschung des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline, Allen Roses, räumte ein, dass die
"überwältigende Mehrheit der Medikamente - über 90 Prozent - nur bei 30 bis 50 Prozent der Menschen wirkt" (Connor 2003).
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Doch:
wie eine Umfrage unter niedergelassenen Medizinern aus dem Jahr 2010 ergeben hat, lesen 80 % von ihnen keine internationalen Fachzeitschriften.

Neun von zehn Ärzten lassen sich jedoch bereitwillig vom Außendienst der Pharma-Firmen beraten und mit aktueller Literatur versorgen.
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Carl Duisberg, Chef von BAYER, legte zu seiner Zeit die Richtung der Politik fest und gab seinen Managern die Weisung: "kritische Ärzte mundtot schlagen".
Das war in der Zeit als BAYER durch den Verkauf von seinen eben erst erfundenen Heroin behauptete es sei gegen so gut wie alle Beschwerden wirksam, nicht nur Husten, und es aggressiv in den Markt drückte: "unsere Präparate mit einem Maximum an Aggresivität vermarkten" mit Wissenschaft, Ärzteschaft, Politikern, ... hieß es allgemein dort.
Prof. Ellis Huber, in den 80ern Präsident der Berliner Ärztekammer wußte von den persönlichen Beziehungen von Spitzenvertretern der deutschen Ärzteschaft, Politikern und führenden Vertretern der Pharmaindustrie: "man traf sich regelmäßig beim Geolfspielen, Tennis, etc... und da entwickelt sich eine gemeinsame Sicht, die die Gefahren verdrängt, ..." .

Horst Seehofer wollte den diesen Filz nach dem AIDS-Blutskandal der 70er Jahre beenden und lößte 1974 das Bundesgesundheitsamt auf !
1993 wollte er über eine Positivliste die explodierenden Arzneikosten bremsen, doch als sie von 2 Jahren Arbeit fertig war wurde er gewzungen diese Liste wieder zurück zu ziehen. Sein Staatssekretär machte dem Präsident des Pharmaverbands sogar ein Geschenk: eine geschredderte Positivliste, in der die Ärzte hätten lesen können, welche Medikamente nachweislich wirksam sind ....

Seehofer im Interview dazu: "die Macht der Pharmaindustrie in Deutschland war zu groß" .

2004 beerdigte Kanzler Schröder seine eigene Liste, ...


Huber : "die systematische Beeinflussung der Denkwelten von Politikern hat Tradition"

So wurde Sawicki, Leiter des deutschen Qualitätsinstituts, aus dem Amt gejaggt.

Arzneien in Deutschland sind so teuer, weil die Propaganda so teuer ist ("Marketing") , nicht wegen der Forschung wie immer behauptet wird, Produktion oder weil sie so wirksam sind. Die Zahlen lügen nicht.
Sie sind teuer auch ohne Nutzen oder Fortschritt, was die mehrfach abgesägte Positivliste ja hätte beurteilen sollte. Viele Chemos haben nie eine Wirksamkeit nachgewiesen, nur in Herstellerstudien .....
Die FDP führte dann ein Gesetzt ein: aber das AMNÖG Röslers führte zuletzt auch nur zu einem Papiertiger, wurde zusammengestrichen, hatte dann mehr Lücke als Effekte.
2015 machten BAYER und Freunde schon 37 Milliarden Euro pro Jahr.

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Auch lesenswert ist:
www.homeopathy.at/pharmawatch
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Noch immer ist Deutschland ein Paradies für die Arzneimittelindustrie:
In keinem anderen europäischen Land kann sie die Preise so frei festsetzen.
Denn hierzulande gilt das Prinzip: Jedes zugelassene Medikament müssen die Kassen auch bezahlen.

Und in der Regel bestimmt die Industrie, wie viel das ist.

Im europäischen Ausland gilt Deutschland wegen dieser Einzigartigkeit als Referenzmarkt - zur Freude der dortigen Behörden.

In Frankreich zum Beispiel wartet man gern, welchen Preis die Hersteller in Deutschland den Kassen diktieren.

Dort hat die Pharmaindustrie dann wenig zu melden - sogenannte Verhandlungen laufen vielmehr nach dem Prinzip:

Preis in Frankreich = deutscher Preis minus 20 Prozent.

Biotech-Medikamente gelten inzwischen als Kostentreiber Nummer eins.

Denn sie verursachen zum Teil Kosten von mehreren zehntausend Euro pro Jahr.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845