Leaky Gut
Leaky Gut, eine krankhaft durchlässige, undichte Darmschleimhaut entsteht durch
# Reizdarm, entzündliche Darmerkrankungen
# Fehlbehandlungen wie Antibiotika und mangelnde Begleitmedikation eines Probiotikums zum "Wiederaufforsten der durch Antibiotika(Medikamente undifferenziert reduzierten Darmflora und deshalb verloren gegangenen Spezies -- spezielle Prä- und Probiotika !
# Fehlernährung,
# mangelndes Wissen, Rauchen, Alkohol, nach Kaiserschnitt bekommt das Kind nur schwer gesunde Darmbakterien
# Magensäuremangel, und teils in der Folge hiervon Infektionen (Pilze, Parasiten, Bakterien, Viren)
# Nährstoffmängeln. Unverträglichkeiten, zu viel Gluten (moderne Getreidesorten, die mit Maschinen verarbeitbar sind), Zöliakie
# Autoimmunerkrankungen durch das Leaky Gut
---> So treten unverdaute Eiweißbestandteile ins Blut, was chronisch immunologische Entzündungen triggert.
Diagnostik: im Stuhl sind ein erhöhtes
# alpha 1 Antitrypsin (a-1-AT) und
# Zonulin Hinweise aber nicht notwendig, da Zonulin wenn schon alle Thight junctions weg sind auch im Blut nicht mehr vorkommt, da der Kitt zwischen den Zellen ist schon lange gerissen ist.
----> Durchlässiger Darm / Zonulin aus dem HAndzettel meines hiesigen Labors (wo ich Miteigentümer bin):
Enzymimmunoassy IDK ELISA in Stuhlproben, bei entz. Darmerk aber auch bakterieller Fehlbesiedkung, SIBO: dauerhafte Überexpression von Zonulin, in der Folge Übertritt von Mikroorganismen, Schadstoffen und unvollständig verdauten Nahrungsbestandteilen ins Blut. Das führt zu Entzündung, Nahrungsmittel -Allergien und Autoantikörpern. Stuhl taggleich transportiert (Kühlschrank 2-8 grad), normal bis 107 ng/ml. PKV oder IGEL 29,14 Euro
# Calprotectin, das im Sinne einer Kolitis Entzündung bedeutet
# I-FABP (IMD) zeigt wie die Darmschleimhautzellen, die ja nur eine "Linie" darstellen schon untergehen.
# kurzkettige Fettsäuren (SCFA, short chain fatty acids) (IMD) Acetat, Propionat und Butyrat, Metabolite des Mikroboims, die essentiell also unabdingbar sind. ---> FS, Ballaststoffe und abhängige Bakterien fehlen.
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LEAKY GUT THERAPIE (gilt auch teils für die dabei als Folge-Erkrankungen vorkommenden Autoimmunkrankheiten wie Rheuma, Hashimoto, Allergien, ...):
1. Probiotika Lactobacillus plantartum299, rhamnosus GG, L. acidophilus DSS-1 erhöhen die Mucinexpression von Becherzellen und stärken die Darmbarriere.
2. Vitamin A , C; und D, Zink, Biotin, Omega3, Estriol E3
3. aus Ballaststoffen produzieren Darmbakterien (soweit sie diese gefüttert und nicht ausgerottet haben) kurzkettige Fettsäuren. Die Buttersäure deckt 60% des Energiebedarfs der Enterozyten ab.
4. Glutamin reguliert die Tight junctions, erhöht IL 10 und reduziert IL6 und 8
5. präklinisch sehen wir, dass Arginin die Permeabilität reduziert
6. Polyphenole wie Quercitin, EGCG (Epigallocatechingallat), Catechin, Berberin, Resveratrol, Curcumin und viele andere verbessern die Integrität der Tight Junctions und die Schleimsekretion.
7. Zahlreiche Phytotherapeutika haben sich als wirksam erwiesen: Glycyrrihiza glabra, Althea off., Mentha piperita, Plantago lanceolate, Camilia sinensis, ...
8. Pilze wirken präbiotisch und und sind auch günstig bei Leaky Gut: Inonotus obliquus, Coriolus versicolor, Pleurotus eryngii, Ganoderma lucidum, Grifoliia frondosa, Hericium erinaceus, Lenitinula edodes
9 . Humin- und Fulvinsäure heißen in Asien Mumijo oder Shilajit - benutze ich häufiger - sind ein Mineralkomplex aus Erdschichten gewonnen und ähneln Moorextrakten (Trinkmoor) , "Terrahydrite", auch für Hunde gibt es "Heilmoor"
10 Heilerde bei Reizdarm und Reflux - lesen sie Zeolith/Binder.
11. alles in bio-Qualität kaufen wenn möglich + gegen Glyphosat: Vitamin C, Glycin, Sauerkrautsaft, Brokkoli -Sprossen im Keimturm züchten,
12. naturtrüber Apfelessig Bio (Kaufland) ohne Aluschraubverschluss;
13. DMSA in 100/250/400 mg: Terrahydrite Restore; Mumijo von Biotikon.
14. (auch Blutbildend ) Triphala: Abführende Wirkung, Appetit verbessernd, Stimulation, gegen Magen-Übersäuerung; Antioxidativ Anti-Entzündlich, Immun-modulierend, antibakteriell, antimutagen, gegen Nebennierenschwäche, Unterzuckerung, bei Krebs hilfreich, auch zur Chemotherapie, hilfreich zur Bestrahlung, verhindert Zahn-Karies, Moduliert Darm-Bakterien-Milieu, verbessert dessen Zusammensetzung in Richtung guter und vermindert böse Keime und damit wieder Immun/Entzündungs-modulierend
15. Chlorella
16. Glycin Pulver 500 gr 1 Messlöffel in Müsli mischen
17. Biofilm bei Parasiten --> Ivermectin
18. Portable Hydrogen Water (H2 Generator) trinken
19. Brennessel pulver oder samen im Müsli, lesen sie unter Ernährung –Müsli
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Da dieses eine Seite einer ärztlichen Praxis ist dürfen keine Produkte genannt werden. Das kann nur in der Praxis getan werden.
Beispiel einer Therapie um einen undichten Darm /Leaky Gut wieder dicht zu machen
Die Darmbarriere wird wieder „dicht“, wenn Belastungen konsequent reduziert und Regeneration von Schleimhaut, Tight Junctions und Mikrobiom parallel unterstützt werden.
1. Belastungen reduzieren: Auslöser meiden: individuell unverträgliche Nahrungsmittel (häufig Weizen/Gluten, Kuhmilch, stark verarbeitete Produkte, Alkohol, Zucker, Emulgatoren, Konservierungsstoffe) identifizieren und für mehrere Wochen konsequent meiden, oft im Rahmen einer Eliminationsdiät.
Medikamente prüfen: NSAR, häufige PPI, bestimmte Zytostatika und Alkohol/Nikotin können die Permeabilität erhöhen; wenn möglich, Alternativen oder Minimierung mit dem Patienten besprechen.
Stress senken: chronischer Stress erhöht zonulinvermittelte Permeabilität; Verfahren wie Achtsamkeit, Darmhypnose, MBSR, Yoga werden explizit als Baustein erwähnt.
2. Ernährung für die Barriere: Basis: ballaststoffreiche, möglichst unverarbeitete Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Vollkorn (sofern vertragen), guten Fetten (Olivenöl, Lein-/Rapsöl), Nüssen/Samen; Zucker und Weißmehl deutlich reduzieren.
Potenziell problematische Komponenten bei aktivem Leaky Gut reduzieren: glutenhaltige Getreide, stark lektinreiche Lebensmittel (Hülsenfrüchte, einige Nachtschatten) zumindest vorübergehend einschränken, wenn klinisch auffällig.
Präbiotische Lebensmittel in verträglicher Menge: Chicorée, Topinambur, Schwarzwurzel, Buchweizen, Hirse, nicht zu reife Bananen,., vorsichtig auftitrieren wegen FODMAP-Sensitivität.
Bitterstoffe (z.B. Chicorée, Rucola) und wärmende Gewürze (Kurkuma, Ingwer) werden als unterstützend beschrieben.
3. Aufbau der Darmflora: Probiotika: verschiedene Quellen empfehlen spezifische Multistamm‑Präparate; bei Leaky-Gut-assoziierten Ekzemen konnten L. rhamnosus und L. reuteri die Schleimhaut und Hautbefunde bessern.
Probiotika sollten idealerweise nach Stuhldiagnostik ausgewählt werden (Dysbiose, ggf. SIBO) und über mind. 8–12 Wochen gegeben werden.
Präbiotika: Inulin, FOS, resistent Stärke oder präbiotische Pulver werden zur Förderung von Bifidobakterien und zur Stärkung der Schleimschicht empfohlen, wiederum nur bei guter Verträglichkeit.
4. Regeneration der Schleimhaut (wichtige Supplemente): L‑Glutamin: Basispräparat bei Leaky Gut, typischerweise 3–10 g/Tag (häufig 3 g 1–3×/Tag), um Enterozyten und Tight Junctions zu unterstützen.
Zink: essenziell für Zellteilung und Tight‑Junction‑Proteine; zinkreiche Lebensmittel (Kürbiskerne, Fleisch, Hülsenfrüchte) bzw. zeitlich begrenzte Supplementation bei Mangel.
B‑Vitamine, v.a. B2 und Niacin, werden zur Aufrechterhaltung einer normalen Darmschleimhaut genannt; oft in Kombipräparaten mit Pflanzenextrakten.
Antioxidantien/Polyphenole: Curcuma‑Extrakt, grüner Tee‑Extrakt, Schwarzkümmel etc. werden in naturheilkundlichen Konzepten eingesetzt, um Entzündung und oxidative Belastung zu reduzieren.
Colostrum: Meta‑Analysen zeigen eine Reduktion der Darmpermeabilität bei Colostrum‑Gabe sowohl bei Sportlern als auch bei Patienten; wird zunehmend als Baustein diskutiert.
5. Weitere Maßnahmen: Kurzzeitiges Heilfasten oder stark vereinfachte Kost (z.B. Brühen, leicht verdauliche Gemüse, etwas Eiweiß) kann initial symptomlindernd wirken und die Schleimhaut entlasten.
Körperliche Aktivität in moderatem Umfang, ausreichend Schlaf und Rauchstopp tragen über systemische Entzündungsreduktion zur Barriereheilung bei.
6. Praktischer Fahrplan (vereinfachtes Schema): 1.–2. Woche: Eliminationsdiät (Weizen/Gluten, Kuhmilch, Zucker, Alkohol, stark verarbeitetes), Beginn L‑Glutamin, Zink (bei Verdacht auf Mangel), leicht verdauliche ballaststoffreiche Kost.
Ab Woche 2–4: schrittweiser Aufbau präbiotischer Lebensmittel je nach Verträglichkeit, Start eines geeigneten Multistamm‑Probiotikums, Stressreduktion (tägliche Entspannungsroutine).
Ab Woche 4–12: Feintuning der Ernährung (Rotationsprinzip, Testen einzelner Lebensmittel), Fortführung Pro-/Präbiotika, ggf. Colostrum und ausgewählte Phytotherapeutika; Verlaufskontrolle klinisch und bei Bedarf laborchemisch (z.B. Zonulin, Stuhlparameter).
Je nach konkreten Patientenfalls (Befunde, Komorbiditäten wie SIBO, CED, Medikamente wie PPI, AB) kommt ein differenziertes naturheilkundliches Protokoll mit Dosierungsbereichen in Frage.
--> Colostrum Curcuma, Ingwer, spezielle Probiotika; Kollagen 500 Dalton, Mumijo, ....