schlaf-fördernde Mittel
Gegenüber allem auf dieser Seite berichteten halte ich die Einzelmittel-Homöopathie für überlegen und breiter wirkend.
Sie gründet ihre Mittelwahl auf der komplexen Hintergrund -Analyse der Schlafstörung.
16:8 Fasten ! Der Körper braucht Ruhe nachts. Nicht zu spät essen. Wechselschichten vermeiden.
Schlafentzug wirkt sich auf Stimmung, Leistung und Konzentration aus, aber auch allgemein auf die Gesundheit und es entsteht wieder Angst.
Wechseln sie jede Nacht die Tricks, um Akkumalation von Drogen und /oder Überhänge zu vermeiden - ähnlich wie die Beschränkung auf 4-6 Wochen als "Kur" bei Pflanzen generell - da die gewünschte (Haupt) wirkung bald nachlässt, eine Dosissteigerung nichts mehr bringt, aber die Nebenwirkungen /unerwünschte Wirkungen zunehmen:
Jedes Schlafmittel oder Droge kann zudem von Anfang an paradoxe, also gegenteilige unerwartete Wirkungen haben - kritisch beobachten!
Am Tag Sport machen! Mir hilft es immer, wenn ich ein muskuläres Ungleichgewicht wahrnehme ("Reißen") und dann - leider spät - Planking für 2 Minuten mache. Nach einer derartigen Anspannung kann ich super gut Entspannen.
-->Alltag strukturieren !
Wachmacher: Manche gehen mit Wachmachern, wie Kaffee, grünem oder schwarzem Tee derart in Resonanz, dass viele der 5000 "coffea Symptome des homöop. Arzneischatzes" festgestellt werden und dann auch die eine Tasse Kaffee am frühen Morgen wie eine Programmierung wirkt. Bitte Auslaßversuch starten und langsam Absetzen, aber Vorsicht schrittweise, um Entzug ( Kopfschmerz, ...) zu vermeiden.
Gedanken Steuerung: Führen sie ihre Gedanken auf eine entspannende Wiese, den letzten Spaziergang oder eine nette zwischenmenschliche Begegnung. Sprechen sie (im Geist ) Dankbarkeit aus für die positiven Dinge, die ihnen passiert sind. --> Hypnose zur Unterstützung - den von mit in der Praxis gesprochenen Text /Suggestion können sie aufnehmen und zu Hause abspielen - er ist individuell auf sie abgestimmt - im Gegensatz zu fertigen CD´s.
Melatonin: bitte nicht dauerhaft ohne ärztliche Rücksprache einnehmen, da es zu Nebenwirkungen wie Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und verlängerten Reaktionszeiten führen kann (auch Cannabis blüten aktiviert oral eingenommen), was das Unfallrisiko erhöht. Langfristige Einnahme über ein Jahr kann sogar das Risiko für Herzinsuffizienz erhöhen. Melatonin kann die körpereigenen Spiegel überschreitet und auch bei Schwangeren, Stillenden oder Personen mit Leber-, Nieren- oder Autoimmunerkrankungen problematisch sein. Das Hormon kann vergiften und Alpträume oder diverse andere Probleme machen. Nicht jede Nacht einnehmen - wechseln sie ihre Strategie. Höhere Dosen können paradoxe (gegenteilige ) Wirkungen haben.
Als Spray auch zum Nachsprühen nach dem ersten ersten Erwachen einsetzbar. Sonst Retardformen ("duo"). LINK. Individuell dosieren.
Adaptogene ("Stressabdichter"): je nach Stresszeitpunkt morgens (Roseola, Ginseng/Ginkgo) oder abends Ashwagandha.
Die Hintergründe nicht mit einem Experten zu besprechen rächt sich, denn die Probleme lösen sich manchmal erst, wenn sie diese besprechen und sie spezifisch behandelt werden (Depression, Angst, falsches Spress Management/ Burnout, ADHS, Wachmacher Konsum, Nährstoffmängel / Verdauungsprobleme/Drüsenschwäche ........) Nur den Schlaf zu erzwingen ist symptomatisches Handeln - nicht ursächliches.
GABA 200 mg oder 500 mg je nach Fall (Alter, Länge der Schaftörung, Körpergewicht) wirkt erst nach 3 bis 4 Wochen.
Der wichtigste entspannende Botenstoff des Gehirns ist GABA, sein Gegenspieler ist Glutamat.
Ein spezielles Präparat mit gehirnaktiven Aminosäuren, Pflanzenextrakten, Vitaminen (u.a. akt. B6 = Pyridoxal5Phosphat) und Mineralstoffen steigern GABA, Serotonin und Dopamin und reduzieren Glutamat.
Negatives Gedankenkreisen und -springen fördert Angstgefühle oder die "Sicherung brennt durch" , was mit einem zu hohen Glutamat-Spiegels im Blut zusammen hängt. Die Menge an Glutamat Beimischung im Essen ("Flüssigwürze in Fleisch gespritzt etc") verdoppelt sich alle paar Jahre.
Gute Präparate fördern dagegen Ruhe und Gelassenheit, ein besseres Ein- und Durchschlafen, macht widerstandsfähig gegen Stress und reduziert Aggression und Reizbarkeit.
Einnahme: Kurz vor dem Schlafengehen, beim Aufwachen und nicht mehr Einschlafen können eine weitere Portion. Regelmäßige Einnahme zum Ausgleich der Neurotransmitter.
Nebenwirkungen: Müdigkeit, dann reduzieren und nur vor dem Schlafengehen einnehmen.
Keine Abhängigkeit, kein Entzug, abruptes Absetzen möglich, an Körpergewicht anpassen, mit Psychopharmaka nur mit Arzt abgesprochen einnehmen.
Je nach Bedarf 1-3 Kps. 1-3 mal täglich (1- oder sogar bis 9 x) kurz vor einer Mahlzeit.
Auch bei Panikattacken: 3 Kapseln, ev. öffnen und in Wasser auflösen. Fragen Sie mich nach dem Präparat.
# Serotonin: gut über 150 yg/l, 120 ok, unter 100 geht es, dann 5HTP 2x200mg täglich nehmen (nicht zu SSRI)
+ Leaky Gut behandeln (Humin und Fulvinsäuren), da hier das meiste Serotinin gebildet wird. CoFaktoren sind B3,6,12, Mg, Zink.
Zum Durchschlafen retardiertes oder zeitverzögert pulsatiles Melatonin, zum Einschlafen aktives Melatonin. Mit kleinen Dosierungen hoch arbeiten. ALS Patienten benötigen 100 mg, .... Der Magnesium Mangel kann erst in einem Jahr langsam ausgeglichen werden. Durchhalten! Das ist kein chemischer Hammer, sondern eine sanfte aufbauende Therapie! Beim Anti-Aging wird Melatonin in hohen Dosierungen als (stärkstes ) Anti-Oxidant benutzt, unabhängig vom Schlaf.
5 HTP bei entsprechnder Indikation und nicht mit anderen SSRI Mitteln zusammen! Kann sonst lebensgefährlich werden: serotonerges Syndrom. Ohne Nährstoffe wie Vitamin B6 oder Zink keine Synthese von Serotonin und Melatonin aus 5 HTP /Thyrosin möglich: 5 HTP unterstützt die Produktion von Serotonin, einem Vorläufer des Schlafhormons Melatonin, und hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren.
BDNF: Wie es dem Schlaf geht sieht man im Labor auch am BDNF, brain derived neutrotropic factor = Nervenschutz und Wachstumsfaktor für den Hypothalamus und andere Regionen. Der sollte mindestens 25 ng/ml sein. Unter 10 haben wir ein müdes Gehirn, das findet sich bei Demenz und Depression. Auch ein Homocystein über 7 zeigt einen B 6,9,12 Vit Mangel an, welcher proentzündlich die Gehirnfunktion stört und von einer Depression in eine Demenz übergeht.
Friedlicher Schlaf sorgt auch für ein friedliches Immunsystem, ich kümmere mich um chronische stille Entzündungen und eliminiere Gluten.
Apigenin aus Kamille sind nur leicht sedierend.
Diverse Fertig Mischungen darf ich auf einer Arztseite nicht bewerben! Fragen sie mich.
Chi Gerät. Heizdecke. Einschlafmusik die selbt das Handy (nach einer Stunde) ausschaltet.
HRT / Hormonersatz oder Unterstützung durch die rezeptfreien Vorstufen:
besonders ab den Wechseljahren macht der Verlust von Estradiol und Progesteron eine hartnäckigen Duchschlafstörung. Bitte kümmern sie sich schon perimenopausal (oft ab dem 40 LJ) um Progesteron (2. Zyklushälfte 100-200 mg oral zur Nacht) und
postmenopausal um:
# die preisgünstigen Vorstufen je nach Einsatz gebiet Pregnenolon oder DHEA
# transdermales Estradiol
# und orales Progesteron - dieses macht gesund müde, wenn sie es oral einnehmen statt vaginal. (das Gehirn kann mit den richtigen Nährstoffen seine Mitochondien und damit auch den Schlaf unterstützen - siehe Nährstoff-Therapie / Mito Therapie für mehr Energie und damit besseren Schlaf. --> so kann der Parasympathikus regenerierend tätig sein. Notwendig dafür sind:
- Nachts/abends: die Steroidhormone (Progesteron und sein Metabolit Allopregnenolon),
# Pregnenolon, das Mutter- oder Vorläuferhormon - das verschreibe ich auch beim Aufstehen mit Thyrosin, dem Vorläufer des SD Hormons + Taurin etc. . Auch schlafgestörte Männer können Progesteron (50-200 mg ) zur Nacht nutzen.
# DHEA (ohne Rezept, auch im Kombi Mittel),
# Testosteron und
# Cortisol
# Estradiol benötigen sie den ganzen Tag und die Nacht. Diagnose: morgens Sexual- und Schilddrüsen Hormone nüchtern messen, aber auch .
# Eine Schilddrüsen-Überfunktion oder zu hohe L Thyrosin Dosen können wach machen, zu niedrige (Unterfunktion) verhindern, dass sie sich richtig auspowern (um besser zu schlafen). fT3 (rT3 sollte unter 140 pg/ml sein messen!
Nur wer mit Hilfe dieser am Tag aktiv (Sympathikus) ist, kann nachts auch in die Entspannungsphase fallen.
Langfristig:
Nährstoffe wie Minerale, Omega 3 und B Vitamine auffüllen! Sie benötigt der Körper um den Schlaf anstoßenden Substanzen zu synthetisieren.
# Vitamin B12: Spielt eine Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Produktion von Melatonin; ein Mangel führt oft zu Müdigkeit und Schlafstörungen. 3 Jahresvorrat auffüllen (Blutspiegel zwischen 1500 und 2000). 200 ist nicht "ok" , sondern schon ein neurologischer Notfall und findet sich gehäuft bei Dementen, Depressiven, MS, ....
# Omega 3 aufzufüllen kann lange dauern, da die Zellen oft erst nach 7 Jahren neu gebildet werden. Zudem wird die Dosis nicht verstanden. Je nach Grunderkrankung werden bis zu 5 oder 6 Gramm empfohlen und nach 1 Jahr der Omega 3 Index bestimmt, Ist dieser ok, dann ist die Erhaltungsdosis 1-2 Gramm sinnvoll. Patienten berichten immer von 0,5 Gramm (1 Pille) , die sie als die "richtige" Dosis verstanden haben. Also Ihre Omega 3 Pillen je nach Bedarf ( Krankheiten/ Beschwerden) bitte 10 fach höher einnehmen (lassen sie sich beraten!) - eine Zeit lang (nicht aus Flaschen pipettieren, womit das superempfindliche Öl ranzig wird= ganz übel).
# Langfristig benötigt der Körper auch mittelkettige Fettsäuren wie aus Kokos für Zellneubildungen, die funktionieren sollen.
# Magnesium Wirkt beruhigend, hemmt Stresshormone und fördert die Entspannung von Muskeln und Nerven, was das Einschlafen erleichtern kann. Einen Körpervorrat aufzufüllen und danach zur einer Erhaltungsdosis zu gehen kann ein Jahr dauernd.
Obwohl seit den 70er Jahren durch Prof. Classen (Uni Hohenheim) die stressabschirmende Wirkung bekannt gemacht worden ist, wird es kaum bei Ein- und Durchschlafstörungen angewendet, sondern in einem Automatismus bei Aufnahme im Krankenhaus abgesetzt. Jeder 7. hat einen Blutspiegel unter 0,8mmol/l. Abends einnehmen ! Magnesium entspannt auch Gefäße und Muskeln, kann aber bei über 300 oder 400 mg bei empfindlichen Personen Durchfall verursachen. Besonders Diuretika und Antidiabetika vernichten Magnesium.
# Auch bei Vitamin D - meine Frau benötigte 1 Jahr 40.000 Vit D um einen halbwegs vernünftige Blut Spiegel zu erreichen. Ein Mangel kann Einschlafstörungen, unruhigen Schlaf und das Restless-Legs-Syndrom verursachen, da es für die Serotoninbildung wichtig ist, aus dem Melatonin (Schlafhormon) gebildet wird.
# Kupfer: Ein Mangel kann zu Schlafstörungen führen, da Kupfermangel mit erhöhten Adrenalinspiegeln zusammenhängen kann.
# Walnüsse enthalten das Schlafhormon Melatonin, essen Sie vor dem Zubettgehen eine Handvoll.
# Nicht zu spät essen,
# Bitterstoffe, wie in Endivie und Chicoreé enthalten Lactucin, die sedative Eigenschaften hat.
# Soja-Produkte / Soja-Isoflavone: 4 Monate Einnahme von täglich 80 mg Soja reduzierte die Anzahl schlafgestörter Frauen im Alter von 50-65 Jahren von 90% auf 37% (Ergebnisse ermittelt anhand von Schlaflabor und Fragebogen).
# Lesen Sie bitte auch unter Eisen weiter. Wenn Sauerstoff fehlt funktioniert der Körper im Ganzen schlechter. Eisenspeicher messen!
Im Alter: der Schlafbedarf kann abnehmen (niur noch 4 Stunden ohne Tagesmüdigkeit (je nach Nährstoff Auffüllung). Sorgen sie für einen strukturierten erfüllten Alltag.
Milder, Sanfter nach individueller Dosis körperfremd, aber noch wirkende natürliche Mittel:
Baldrianpräparate führen nicht zu Hang-Over und ihre schlaffördernde Wirkung ist belegt.
Es kommt nicht zur Gewöhnung unter Baldrian (und Melisse, Passionsblume, Hopfen, Lavendelöl, Johanniskraut). Dosierung: 2-3 Gramm Tagesdosis oder mindestens 600-1000 mg pro Einnahme, die traditionelle Einnahme bis zu 20 Tropfen ist unterdosiert.
Positiv bei diesen Pflanzen ist: sie wirken nicht hypnotisch, narkotisch oder stören nicht die wichtigen REM/Tiefschlafphasen.
Allerdings muss Baldrian erst über einige Tage eindosiert werden, bevor er wirkt. Für Baldrian geben die WHO und die europäische Gesellschaft ESCOP eine Anwendung gegen nervöse Unruhe und Einschlafstörungen an.
Johanniskraut (Hypericin und Hyperforin) haben in Studien im Vergleich mit Antidepressiva ihre Wirksamkeit schon lange bewiesen.
Johanniskraut hat das Risiko des Leberversagens und diverser Interaktionen. (2-4 gr = 500-900 mg Extrakt)
(bei mittelschweren Depressionen verschreibungspflichtig)
Körperfremdes:
DORAs, wie Daredorexant "Duale Orexin-Rezeptorantagonisten blockieren die Signale des Wachmacher-Botenstoffs Orexin. Sie schalten also das "Wach-System" (so die Werbung!) vorübergehend aus," Machen Übelkeit, Verstopfung und Durchfall. Schwächer und sanfter als Benzo´s.
Kostet 3 Euro pro 25 oder 50 mg / Nacht ! Ich wette, genau, wenn das Patent abläuft gibt es ein besseres Mittel "auf kranke Kasse" und die Nebenwirkungen des alten werden plötzlich veröffentlicht, um da teure neue patentgeschützte nach Vorne zu bringen (über Ärzte / Google).
Benzos kann man halbieren (=5mg/2) und nach zu anstrengendem Sport zusätzlich als Muskel-Relaxans wirken und somit Schmerzmittel sparen. Nur maximal 1x/ 2Wochen anwenden. Vorsicht vor Hangover. Absetzen kann ausgeprägte Entzugserscheinungen oder einer sofortigen Verschlechterung des Schlafs ("Rebound-Insomnie") verursachen.
Doxepin / Z Substanzen / Benzos etc. können Schlafstörungen verursachen. Sie machen Mundtrockenheit, Gewichtszunahme, Obstipation (Verstopfung) und Schwindel auf. Aufgrund anticholinerger Effekte ist Vorsicht bei bestimmten Vorerkrankungen (z. B. Glaukom, Prostatabeschwerden) geboten.
Antihistaminika: Gewöhnungseffekt und Nebenwirkungen wie Schwindel oder Tagesmüdigkeit - macht langfristig eine Histamin Problem schlimmer - Typisch bei synthetischen körperfremden Substanzen - Vorsicht vor Marketing Lügen!