Strophanthus gratus und kombé
Strophanthin - Früher DAS Herzmittel mit praktisch keinen Nebenwirkungen und für viele Krankheiten gleichzeitig - heute dank Pharma keine Zulassung mehr, ....
Als die teuren heutigen Mittel für Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, funktionelle Beschwerden und erhöhten Blutdruck auf den Markt kamen, genau zu diesem Zeitpunkt wurde die Strophanthin Denunzierung produziert, obwohl fast 4000 Fachärzte nur voll des Lobes waren.
Seit Jahrzehnten haben wir deshalb eine Vielzahl von Herzmitteln mit ernsten Nebenwirkungen - vorher nicht. Und die Notwendigkeit sie gleichzeitig zu verordnen führt zu diversen Wechselwirkungen/ Interaktionen.
Damit stiegen die Behandlungskosten für diese Krankheiten auf das hundertfache an (und die Aktienkurse auch). Wie sagte mein früherer Chef "das muss teuer sein".
Anwendung:
# zur Prophylaxe bei familiärer Vorgeschichte zur Infarkt-Vermeidung.
# zur Therapie wie etwa bei Herzschwäche, wie Linksherzinsuffizienz (Kurzatmigkeit beim Treppensteigen), koronarer Herzkrankheit, Herzrythmusstörungen (HRST) (wie Extrasystolen), besonders nach Herzinfarkt (auch mit Bypass, Stent), "nervöse" Herzbeschwerden (Herzrasen bei Stress oder Belastung) - Long Covid. Die Uni Klinik köln setzte es wie viele andere bei Hypertonie ein (kardial bedingte).
# der ganze Körper kann Sauerstoff besser "ausnutzen". Es konnte gezeigt werden, das die Synthese von Melatonin in der Zirbeldrüse 4-fach erhöht wurde.
# Nervenzellen werden vor Gifteinwirken und Absterben geschütze (Schlaganfall!) - auch hier wegen der Nartium-Kalium-Pumpe(und Magnesium) .
# Nervenzell Kulturen des Auges wurden geschützt (Glaukom!)
# Nierenzellkulturen wurden vor dem Absterben geschützt.
# im europ. und dt Arzneimittelbuch seit langem als Mittel bei Herzinsuffizienz (schwäche) gelistet - was bedeutet die Kassen müssen zahlen - bitte reichen sie es dennoch nicht ein - der Arzt bekommt mächtig Ärger, wird mit Regress bedroht - kaum noch einer verschreibt es.
# neben dieser offiziellen Indikation ist es Mittel der Wahl bei allen Herzerkrankungen, auch als Begleit-Therapie bei Tachykardie (zu schneller Puls)
# als es noch gerne verschrieben wurde kam es zu diversen Umfragen bei Ärzten. Beispiel 8000 Patienten /471 Ärzte:
"bei KHK (koronarer Herzkrankheit), Herzschwäche, Infarkt-Prophylaxe, Herz-Kreislaufbeschwerden, Herzrythmusstörungen, anderen kardial bedingten Störungen, Hypertonie".
# Prof. Edens (noch ein Nobelpreisträger, der sich dafür aussprach, neben dem Erfinder des EKG´s, ....) in seiner "Digitalis-Fibel" beschriebt er Strophanthin dem Digitalis überlegen und sprach sich für eine Verwendung aus bei:
" Besserung oder Beseitigung von Rythmus-Anomalien, Angina pectoris (sogar Prinzmetall) und anderen Diskariden, Digitalis - Intoxikation, akuten Infekt-Myokardschäden bei Diphterie, GRIPPE, Typhus, ... ); Verhütung und Behandlung von Herzinfarkten. ..... Digitalis bremst schädliche Tachykardien bei Rechtsherzschäden mit Vorhofflimmern und schädlicher Kammerfrequenz. eine Dauer-Digitalisierung benötigt eine Dauer-Strophanthinisierung als Antidot und um das Myokard zu energisieren, Kraft und Leistungsfähigkeit zu geben"
# intravenöses Strophanthin bei jeder Art von kardialem Notfall.
# Internisten raten jeden Infekt vorbeugend mit Strophanthin zu behandeln, denn er kann das Herz schädigen, Bettruhe! Kein Sport beim Infekt - auch wenn sie wieder relativ fit sind. Das gleiche gilt für Impfungen, die schon immer auch Herzschäden machen konnten.
# hochgradige Bradykardie (langsamer Herzschlag, unter 50 = hochgradig) wird von diversen Ärzten mit Namen als Anwendungsgebiet genannt: "bei allen bradykarden Insuffizienzen unentbehrlich" - auch bei Überdosiertem Digitalis, ... zu langsamer Herzschlag ist eine Herzfrequenz bei Erwachsenen in Ruhe unter 60 Schlägen pro Minute. Kritisch wird es meist erst bei Werten unter 40–50 bpm, wenn Symptome wie Schwindel, Müdigkeit oder Bewusstlosigkeit auftreten.
Zusatztherapie: bei Rechtherzschwäche mit schlimmen Tachykardien (und Vorhofflimmern) Digitalis + Stroph als Antidot gegen die Giftwirkung von Digitalis Präparten. Es gilt noch der alte Spruch: je kranker das Herz - desto weniger Digitalis. Dieses wurde in Zig Studien verglichen und manchmal negative Wirkungen gezeigt.
Der Internist Dr. Bruker aus Lahnstein (mit dessen Sohn und Oberarzt ich zusammensaß), jahrzehntelang Klinkleiter nannte Stroph. eine "unschätzbare Hilfe" - ohne zu vergessen auch diesen Patienten ans Herz zu legen "keine Fabriknahrung, Auszugsmehle, Zucker oder Fabrikfette und-öle oder weiterhin krankmachende Denk- und Lebensmuster zu hegen" .
Achten sie auf einen ausgeglichenen Kalium- und Magnesium - Haushalt. Von den Stroph. Ärzten immer zusätzlich gegeben. Heute zeigt die Vollblutanalyse, ob Kalium (oder Magnesium) im Mangel intrazellulär sind. Im Serum (wie normale Ärzte Kalium es messen) ist nur 1 % von Kalium sichtbar. Q10 (50 % weniger Herztote bei Herzschwäche!) etc - eine Liste erhalten sie in der Praxis.
Die Dosis muss individuell gefunden werden und variert stark - die Kapseln sind nicht umsonst - es wird auch immer mal versucht mit etwas weniger auszukommen (morgens und etwas geringer abends).
Manchmal reicht wenig (ist auch billiger - wird ja oft auf Dauer genommen): zur Vorbeugung, bei leichten Beschwerden oder sensiblen Patienten - nur
2x2 Tropfen (ev. über mehrere Wochen steigern auf 3x6 Tr., bei deutlichen Symptomen bis 4 x20 maximal)
Normale Dosis: 2x1 Kapsel à 3 mg (= 15 Tropfen in einer Kapsel),
steigerungsfähig bis 4x2 (=24 mg)
Einzelne Ärzte haben - falls notwendig - weiter gesteigert, bis 48 mg= 4x4 = 12-12-12-12 mg (im Extremfall bis 75 mg).
Intoxikation gab es nie. Sogar Selbstmordversuche mit 900 mg brachten nur flüchtige Übelkeit oder wenn einzelne überängstliche unwissende Patienten, die 200 mg einnahmen hatten Reizungen der Zunge (Tropfen sind sehr bitter - ich verwende Kapseln) oder des Magendarmtraktes, Erbrechen, ... Trotzt Meldepflicht beim Bundesgesundheitsamt sind nie Risiken registiert worden. Jedem kann unter Strop. schlecht werden, aber seltener als unter Placebo (3 Patienten von 264 hatten Zungen- und Mundschleimhautreizungen).
Bei Tropfen: Möglichst die bitteren Tropfen der Tinktur unter der Zunge zergehen lassen - mehrfach etwas nach trinken .
Praktisch sind Kapseln - die entsprechen 15 Tropfen.
Liefern tun nur spezielle Apotheken: Rezept und Adressen erhalten sie von mir.
Rezept: muss je nach Apotheke ihren Namen mit Adresse enthalten, dann (Strophanthus gratus =) g-Strophanthin (Quabain, gesprochen Wobän) 100 Stück, a 3 mg. Ich gebe ihnen die Adresse der Apotheke mit. Nach Lieferung (mind. eine Woche) erhalten sie die Rechnung mit.
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Str. kombé ist 3 mal stärker. Beide gehören in den Notarztwagen! Intrvenöses Stroph. ist leider als Fertigarznei vom Markt - hat zu viele Menschen gerettet. Wird noch von einer Apotheke produziert.
Die Zerbeißkapsel ist auch weg.
Eine Überdosierung macht eine Art "Kaffeeschwips" (Herzklopfen und Unregelmäßigkeiten) - Dosisreduktion!
Nicht bei hypertropher KMP/Kardiomyopathie oder tachy- oder bradykarden Erregungsleitungsstörungen anwenden.
Meistens fordern die Patienten eine Umstellung von vorher verschriebenen Mittel fürs Herz, die sie nicht gut vertragen.
Die Wechselwirkungen sind ja nicht weg zu diskutieren und so kann es sein, dass ich diese Liste oder die Mittel jeweils reduziere oder es zum langsamen und angemessenen Absetzen/Ausschleichen kommt.
---> Sie müssen zuverlässig ihren Blutdruck/Puls in dieser Umstellungsphase messen und Änderungen ihres Zustzandes sofort mitteilen.
Setzen sie trizyklische Antidepressive mit meiner Hilfe ab (auch Diuretika, Corticosteroide, Laxantien, etc. )
Strophanthin kann auch die Anreicherung von Tau-Proteinen bei Alzheimer hemmen. Übrigens diese Proteine findet man auch bei (Noch-)Gesunden.
Wie sich Herzzellen nach einem Infarkt unter Strophanthin deutlich (!!) besser erholen als in der klassische Herangehensweise, so auch Hirnzellen nach Trauma, Schlaganfall, ... auch bei Lungenfibrose (Folgen von Lungenentzündung wie nach Covid, ...)
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/naturheilkunde/alternative-mittel/strophanthin